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Gaius Iulius Caesar

De bello civili 

(1,1- 1,87)

 

49 - 48 v.Chr.

 I. Vorspiel zum Bürgerkrieg. Caesar überschreitet den Rubicon, Pompeius geht nach Griechenland. Caesar vor Massilia und in Spanien.

 

A.) 1-6: Die Senatsverhandlungen Anfang 49 v.Chr. - Beschlüsse gegen Caesar

Deutsche Übersetzung bearbeitet nach Baumstark

1 Funde
3148  Baumstark, A.
Des Gaius Iulius Caesar Denkwürdigkeiten des Gallischen und des Bürgerkriegs, übersetzt von A. Baumstark
Stuttgart (Metzler) 1854
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zu cap.2 [Caes.civ.1,6] zu xap.4

 

Gallien

 

WestgermanienOstgermanien

1,3:

(1,6) (1) Proximis diebus habetur extra urbem senatus. Pompeius eadem illa, quae per Scipionem ostenderat, agit, senatus virtutem constantiamque conlaudat, copias suas exponit: (2) legiones habere sese paratas X; praeterea cognitum compertumque sibi alieno esse animo in Caesarem milites, neque iis posse persuaderi, uti eum defendant aut sequantur. (3) de reliquis rebus ad senatum refertur: tota Italia dilectus habeatur; Faustus Sulla pro praetore in Mauretaniam mittatur; pecunia uti ex aerario Pompeio detur. refertur etiam de rege Iuba, ut socius sit atque amicus. (4) Marcellus non passurum in praesentia negat; de Fausto impedit Philippus tribunus plebis. (5) de reliquis rebus senatus consulta perscribuntur. provinciae privatis decernuntur, duae consulares, reliquae praetoriae. Scipioni obvenit Syria, L. Domitio Gallia. Philippus et Cotta privato consilio praetereuntur, neque eorum sortes deiciuntur. (6) in reliquas provincias praetores mittuntur. neque exspectant - quod superioribus annis acciderat - ut de eorum imperio ad populum feratur paludatique votis nuncupatis exeant. (7) consules - quod ante id tempus accidit nunquam - . . . ex urbe proficiscuntur, lictoresque habent in urbe et Capitolio privati contra omnia vetustatis exempla. (8) tota Italia dilectus habentur, arma imperantur, pecuniae a municipiis exiguntur, e fanis tolluntur, omnia divina humanaque iura permiscentur.
6. In den nächsten Tagen war die Sitzung des Senats außerhalb Roms. Pompeius trug gerade das früher Erwähnte vor, was er bereits durch Scipio mitgeteilt hatte. Er lobte die Kraft und Festigkeit des Senats und sprach über seine Streitkräfte: neun schlagfertige Legionen stünden ihm zu Gebote, während er ganz bestimmt wisse, dass die Soldaten Caesars ihrem Führer abgeneigt seien und sich weigerten, ihn zu verteidigen oder ihm auch nur zu folgen. Es wurden dem Senat dann weitere Vorschläge gemacht, denen zufolge durch ganz Italien eine Truppenaushebung vorgenommen, der Proprätor Faustus Sulla nach Mauretanien geschickt und dem Pompeius aus der Staatskasse Geld gegeben werden sollte. Einem anderen Vorschlag, dass König Iuba die Ehrenbenennung "Bundesgenosse und Freund des römischen Volkes" erhalte, widersetzte sich Marcellus für den Augenblick auf das entschiedenste, während der Volkstribun Philippus den Vorschlag hinsichtlich des Faustus vereitelte. Die übrigen Dinge wurden durch förmliche Senatsbeschlüsse erledigt. Die Provinzen, darunter zwei konsularische, die übrigen prätorische, wurden Privatleuten zuerkannt: Scipio erhielt Syrien, Lucius Domitius Gallien; Philippus und Marcellus wurden durch einen Sonderrat ganz übergangen und vom Losen ausgeschlossen. In die übrigen Provinzen schickte man Prätoren, die ohne (nach den Vorgängen der früheren Jahre) zu warten, bis an das Volk über die Verleihung der Kriegsgewalt berichtet wäre, geradezu dass Feldherrngewand anlegten, die Gelübde ablegten und abzogen. (Solcherlei hatte sich bisher noch niemand erlaubt.) Die Konsuln verließen Rom; in Rom und auf dem Capitol hatten gegen alle Beispiele der Vorzeit Leute ohne Amt - Liktoren. Durch ganz Italien wurden Truppen ausgehoben, Waffenlieferungen gefordert, aus den Landstädten Geld erpresst, aus den Heiligtümern die Schätze weggenommen, jedes göttliche und menschliche Recht mit Füßen getreten.
zu xap.4  

Aufgabenvorschläge:

Sententiae excerptae:
w30
Literatur:

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