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EUTROPIUS

BREVIARIUM LIBER DECIMUS

Von Constantius und Galerius bis Iovianus (305-364)

 
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EUTROPIUS

BREVIARIUM LIBER DECIMUS

EUTROPIUS

ABRISS DE RÖMISCHEN GESCHICHTE - 10. BUCH
(1) His igitur abeuntibus administratione rei publicae Constantius et Galerius Augusti creati sunt divisusque inter eos ita Romanus orbis, ut Galliam, Italiam, Africam Constantius, Illyricum, Asiam, Orientem Galerius obtineret, sumptis duobus Caesaribus. Constantius tamen, contentus dignitate Augusti Italiae atque Africae administrandae sollicitudinem recusavit, vir egregius et praestantissimae civilitatis, divitiis provincialium ac privatorum studens, fisci commoda non admodum adfectans, dicensque melius publicas opes a privatis haberi quam intra unum claustrum reservari, adeo autem cultus modici, ut festis diebus, si amicis numerosioribus esset epulandum, privatorum ei argento ostiatim petito triclinia sternerentur. Hic non modo amabilis, sed etiam venerabilis Gallis fuit, praecipue quod Diocletiani suspectam prudentiam et Maximiani sanguinariam temeritatem imperio eius evaserant. Obiit in Britannia Eboraci principatus anno tertio decimo atque inter Divos relatus est. Nachem Diocletianus und Herculius sich von der Verwaltung der öffentlichen Ämter zurückgezogen hatten (am 1. Mai 305), wurden Constantius und Galerius zu Kaisern gewählt. Das römische Reich wurde unter diese so verteilt, dass Constantius Gallien, Italien und Afrika, Galerus Illyrien, Asien und den Orient erhielt. Jeder von ihnen nahm einen Caesar an. Constantius war indes mit der Würde eines Augustus zufrieden und wollte sich mit der mühevollen Verwaltung von Italien und Afrika nicht befassen. Dieser war ein Mann von vielen Vorzügen und besonders von edler Menschenfreundlichkeit. Die Mehrung des Wohlstandes der Provinzbewohner und Bürger war ihm eine dringende Angelegenheit; weniger war er auf Gewinn für den kaiserlichen Schatz bedacht und pflegte zu sagen, es sei zuträglicher, wenn der Staatsreichtum sich in den Händen der Bürger befinde, als wenn er in einem Behälter verwahrt werde. Seine Lebensweise war so einfach, dass er sich genötigt sah, bei festlichen Gelegenheiten, wenn mehr Gäste als gewöhnlich zur Tafel geladen wurden, in mehreren Häusern für die Bedürfnisse der Tafel Silbergeschirr entlehnen zu lassen. Indes besaß er nicht bloß die Liebe, sondern auch die Hochachtung Galliens, insbesondere weil man durch seine Regierung der lauernden Umsicht des Diocletianus und der schonungslosen Blutgier des Maximianus entronnen war. Er starb (306) zu Eboracum in Britannien im dreizehnten Jahr seiner Regierung und wurde unter die Götter versetzt.
(2) Galerius vir et probe moratus et egregius re militari, cum Italiam quoque sinente Constantio administrationi suae accessisse sentiret, Caesares duos creavit, Maximinum, quem Orienti praefecit, et Severum, cui Italiam dedit. Ipse in Illyrico moratus est. Verum Constantio mortuo Constantinus, ex obscuriore matrimonio eius filius, in Britannia creatus est imperator et in locum patris exoptatissimus moderator accessit. Romae interea praetoriani excito tumultu Maxentium, Herculii filium, qui haud procul ab urbe in villa publica morabatur, Augustum nuncupaverunt. Quo nuntio Maximianus Herculius ad spem arrectus resumendi fastigii, quod invitus amiserat, Romam advolavit e Lucania, quam sedem privatus elegerat in agris amoenissimis consenescens, Diocletianumque etiam per litteras adhortatus est, ut depositam resumeret potestatem, quas ille irrisas habuit. Sed adversum motum praetorianorum atque Maxentii Severus Caesar Romam missus a Galerio cum exercitu venit obsidensque urbem militum suorum scelere desertus est. Auctae Maxentii opes confirmatumque imperium. Severus fugiens Ravennae interfectus est. 2. Galerius war ein Mann von rechtlichen Sitten und war als Soldat ausgezeichnet. Als er durch den Rücktritt des Constantius Italien seinem Verwaltungsgebiete zuwachsen sah, wählte er zwei Caesaren in der Person von Maximianus, dem er die Regierung im Orient und Severus, dem er Italien anwies. Er selbst blieb in Illyrien. Nach dem Tod des Constantius wurde jedoch in Britannien Constantinus auf den Kaiserstuhl berufen, ein Sohn von ihm, den er mit einer Gattin geringeren Standes gezeugt hatte. Nur durch ihn sah man die Herrscherstelle seines Vaters gern ausgefüllt. In Rom erhob sich inzwischen die Leibwache und rief den Sohn des Herculius, Maxentius, der sich nicht fern von der Stadt auf einem dem Staate zugehörigen (27. Oktober 306) Gut aufhielt, zum Augustus aus. Auf die Nachricht von diesem Ereignis hin wurde Maximianus Herculius von der Hoffnung gelebt, das Szepter, dass er ungern niedergelegt hatte, wieder in die Hand zu bekommen und eilte deswegen aus Lukanien, das er sich als Privatmann zum Aufenthalt erwählt hatte und wo er, die reizvollsten Umgebungen bewohnte, die Tage seines Alters verlebte, nach Rom. Auch Diocletianus wurde schriftlich von ihm aufgefordert, seine aufgegebenen Gewaltsrechte wieder an sich zu ziehen. Doch erzielte er mit diesem Ansinnen bei ihm keine Wirkung. Zur Dämpfung der Unruhen, die die Leibwache und Maxentius erregt hatten, wurden nun der Caesar Severus von Galerius mit einem Heer nach Rom geschickt, wurde aber, während der die Stadt berannte, von seinen Soldaten schändlicherweise verlassen.
(3) Herculius tamen Maximianus post haec in contione exercituum filium Maxentium nudare conatus seditionem et convicia militum tulit. Inde ad Gallias profectus est dolo conposito, tamquam a filio esset expulsus, ut Constantino genero iungeretur, moliens tamen Constantinum reperta occasione interficere, qui in Galliis et militum et provincialium ingenti iam favore regnabat caesis Francis atque Alamannis captisque eorum regibus, quos etiam bestiis, cum magnificum spectaculum muneris parasset, obiecit. Detectis igitur insidiis per Faustam filiam, quae dolum viro enuntiaverat, profugit Herculius Massiliaeque oppressus (ex ea enim navigare ad filium praeparabat) poenas dedit iustissimo exitu, vir ad omnem acerbitatem saevitiamque proclivis, infidus, incommodus, civilitatis penitus expers. 3. So befestigte sich die Macht des Maxentius und sein Platz auf den Thron war gesichert. Severus floh und wurde zu Ravenna ermordet. Herculius Maximianus machte inzwischen Anstalten, in einer Heeresversammlung seinen Sohn des Purpurs zu berauben, zog sich aber bloß einen Aufstand und Beschimpfungen zu. Hierauf reiste er nach Gallien unter dem listig ausgedachten Vorwand, als wäre er von seinem Sohn vertrieben worden und wolle nun mit seinem Schwiegersohn Constantinus gemeinsame Sache machen. Inzwischen ging er insgeheim damit um, Constantinus, dessen Regierung in Gallien sowohl bei den Soldaten als auch bei den Einwohnern sehr beliebt war, bei Gelegenheit aus der Welt zu schaffen. Er hatte die Franken und Alamannen vollständig geschlagen und ihre Könige gefangen genommen, die er bei glänzenden Schauspielen, die nach dem Krieg gegeben wurden, wilden Tieren preisgab. Die bösartigen Pläne des Herculius wurden aber nun durch seine Tochter Fausta, die ihrem Gemahl Anzeige davon machte, entdeckt, woraufhin er entfloh, aber in Massilia (Marseille), wo er sich zu seinem Sohn einzuschiffen gedachte, eingeholt wurde und durch seinen Untergang die verdiente Strafe erhielt (310). Ihm war ein Hang zu jeder Härte und Grausamkeit eigen: er war wortbrüchig, eigensinnig, widerwärtig und menschenfeindlich und jede Umgänglichkeit war ihm fremd.
(4) Per hoc tempus a Galerio Licinius imperator est factus, Dacia oriundus, notus ei antiqua consuetudine et in bello, quod adversus Narseum gesserat, strenuis laboribus et officiis acceptus. Mors Galerii confestim secuta. Ita res publica tum a novis quattuor imperatoribus tenebatur, Constantino et Maxentio, filiis Augustorum, Licinio et Maximino, novis hominibus. Quinto tamen Constantinus imperii sui anno bellum adversum Maxentium civile commovit, copias eius multis proeliis fudit, ipsum postremo Romae adversum nobiles omnibus exitiis saevientem apud pontem Mulvium vicit Italiaque est potitus. Non multo deinceps in Oriente quoque adversum Licinium Maximinus res novas molitus vicinum exitium fortuita apud Tarsum morte praevenit. 4. Um diese Zeit wurde Licinius von Galerius zum Kaiser erhoben. Er stammte aus Dacien, war ihm durch alte Bekanntschaft vertraut und hatte sich ihm im Krieg mit Narseus durch Mut, Beharrlichkeit und Diensteifer empfohlen. Sogleich darauf erfolgte der Tod des Galerius. Die Reichsregierung befand sich sodann in den Händen von vier neuen Kaisern: Constantinus und Maxentius, den Söhnen von Kaisern, und den Emporkömmlingen Licinius und Maximinus. Doch ergriff Constantinus im fünften Jahr seiner Regierung (312) die Waffen zu einem inneren Krieg gegen Maxentius, schlug seine Truppen in vielen Gefechten, überwand ihn selbst, der gegen den Adel in Rom mit allen Mitteln der Tyrannei wütete, bei der Mulvischen Brücke und nahm von Italien Besitz. Nicht lange danach machte auch Maximinus gegen Licinius im Orient unruhige Bewegungen, kam aber seinem nahen Untergang noch durch einen Selbstmord bei Tarsos zuvor.
(5) Constantinus tamen, vir ingens et omnia efficere nitens, quae animo praeparasset, simul principatum totius orbis adfectans, Licinio bellum intulit, quamquam necessitudo et adfinitas cum eo esset; nam soror Constantia nupta Licinio erat. Ac primo eum in Pannonia secunda ingenti apparatu bellum apud Cibalas instruentem repentinus oppressit omnique Dardania, Moesia, Macedonia potitus numerosas provincias occupavit. 5. Constantinus, ein überragender Mann, entschlossen, alle seine Pläne zu verwirklichen, trachtete zugleich nach der Herrschaft über das ganze Reich und bekriegte auch Licinius, obwohl er durch Verwandtschaft und Schwägerschaft mit ihm verbunden war; denn seine Schwester, Constantia, war mit Licinius vermählt. Zuerst überfiel er plötzlich seinen Schwager im unteren Pannonien bei Cibalae, mitten bei den Anstalten zu einem ernstlichen Krieg und vereitelte diese, bemächtigte sich dann ganz Dardaniens, Mösiens und Makedoniens und bekam zahlreiche Provinzen in seine Gewalt (8. Oktober 314).
(6) Varia deinceps inter eos bella gesta et pax reconciliata ruptaque est. Postremo Licinius navali et terrestri proelio victus apud Nicomediam se dedidit et contra religionem sacramenti Thessalonicae privatus occisus est. Eo tempore res Romana sub uno Augusto et tribus Caesaribus, quod numquam alias, fuit, cum liberi Constantini Galliae, Orienti Italiaeque praeessent. Verum insolentia rerum secundarum aliquantum Constantinus ex illa favorabili animi docilitate mutavit. Primum necessitudines persecutus egregium virum filium et sororis filium, commodae indolis iuvenem, interfecit, mox uxorem, post numerosos amicos. 6. Es kam auch in der Folge noch verschiedene Male zu Feindseligkeiten zwischen ihnen, dann zu neuem Friedensschluss und Friedensbruch. Endlich, zu Wasser und zu Land geschlagen (3. Juli 324 bei Adrianopel und im September 324 bei Chalkedon), ergab sich Licinius bei Nikomedeia (324) und wurde unter Verletzung heilig beschworener Verträge in Thessalonike im Privatstand getötet (325). Das römische Reich stand nun unter einem Augustus und drei Caesaren, ein Fall, der noch nie eingetreten war. Es verwalteten nämlich die Söhne des Constantinus (Crispus, Constantinus und Constantius) Gallien, den Orient und Italien. Inzwischen wurde jene Herzen gewinnende Milde und Fügsamkeit des Constantinus durch sein ungewöhnliches Glück herabgestimmt. Zuerst verfolgte er seine Verwandten: Er ließ seinen Sohn (Crispus), einen trefflichen Mann, und einen Schwestersohn (Licinianus), einen Jüngling von geselliger Gemütsart, dann seine Gemahlin (Fausta) und hernach sehr viele Personen aus seiner Umgebung hinrichten.
(7) Vir primo imperii tempore optimis principibus, ultimo mediis conparandus. Innumerae in eo animi corporisque virtutes claruerunt. Militaris gloriae adpetentissimus, fortuna in bellis prospera fuit, verum ita, ut non superaret industriam. Nam etiam Gothos post civile bellum varie profligavit pace his ad postremum data, ingentemque apud barbaras gentes memoriae gratiam conlocavit. Civilibus artibus et studiis liberalibus deditus, adfectator iusti amoris, quem ab omnibus sibi et liberalitate et docilitate quaesivit, sicut in nonnullos amicos dubius, ita in reliquos egregius, nihil occasionum praetermittens, quo opulentiores eos clarioresque praestaret. 7. Constantinus konnte in der ersten Zeit seiner Regierung den besten, in der letzten Hälfte nur Fürsten von mittelmäßigem Wert an die Seite gestellt werden. Es vereinigten sich in ihm sehr viele glänzende Vorzüge des Geistes und des Körpers. Nach Kriegsruhm strebte er leidenschaftlich. Er hatte auf seinen Feldzügen viel Glück, jedoch ohne dass dieses mit seinem tätigen Geschick im Missverhältnis stand. Verschiedene Male schlug er nach dem Bürgerkrieg auch die Goten und bewilligte ihnen endlich Frieden (334), wodurch er sich unter den Barbaren in hohem Grade ein dankbares Andenken sicherte. Den bürgerlichen Künsten und schönen Wissenschaften war er sehr ergeben. Er war aufrichtig darum bemüht, durch jede Art von Freigebigkeit und Gefälligkeit sich begründete Liebe zu erwerben. Gegen einige seiner Freunde benahm er sich zwar zweideutig, gegen die übrigen aber mit ausnehmender Güte; er ließ keine Gelegenheit ungenutzt, ihren Wohlstand und ihr Ansehen zu erhöhen.
(8) Multas leges rogavit, quasdam ex bono et aequo, plerasque superfluas, nonnullas severas, primusque urbem nominis sui ad tantum fastigium evehere molitus est, ut Romae aemulam faceret. Bellum adversus Parthos moliens, qui iam Mesopotamiam fatigabant, uno et tricesimo anno imperii, aetatis sexto et sexagesimo, Nicomediae in villa publica obiit. Denuntiata mors eius est etiam per crinitam stellam, quae inusitatae magnitudinis aliquamdiu fulsit; eam Graeci cometen vocant. Atque inter Divos meruit referri 8. Er gab viele Gesetze, von denen einige gut und billig, die meisten aber überflüssig und mehrere endlich hart waren. Er unternahm es, zuerst die Stadt, die seinen Namen führt, zu einem solchen Glanz zu erheben, dass sie mit Rom wetteifern konnte. Eben war er mit Vorbereitungen zu einem Krieg gegen die Parther beschäftigt, die damals Mesopotamien durch Einfälle behelligten, als er in Nikomedeia auf einen Staatsgut nach einer 31-jährigen Regierung, 66 Jahre alt, starb (22. Mai 337). Sein Tod wurde durch einen Schweifstern von ungewöhnlicher Größe, der sich eine Zeit lang am Himmel zeigte, angekündigt. In der griechischen Sprache heißt ein solcher Stern Komet. Constantinus wurde verdientermaßen unter die Götter versetzt.
(9) Is successores filios tres reliquit atque unum fratris filium. Verum Dalmatius Caesar prosperrima indole neque patruo absimilis haud multo post oppressus est factione militari et Constantio, patrueli suo, sinente potius quam iubente. Constantinum porro bellum fratri inferentem et apud Aquileiam inconsultius proelium adgressum Constantis duces interemerunt. Ita res publica ad duos Augustos redacta. Constantis imperium strenuum aliquamdiu et iustum fuit. Mox cum et valetudine inprospera et amicis pravioribus uteretur, ad gravia vitia conversus, cum intolerabilis provincialibus, militi iniucundus esset, factione Magnentii occisus est. Obiit haud longe ab Hispaniis in castro, cui Helenae nomen est, anno imperii septimo decimo, aetatis tricesimo, rebus tamen plurimis strenue in militia gestis exercituique per omne vitae tempus sine gravi crudelitate terribilis. 9. Als Nachfolger hinterließ er seine drei eigenen Söhne und einen Brudersohn. Doch wurde der Caesar Dalmatius, ein Mann von den vielversprechendsten Anlagen und seinem Onkel nicht unähnlich, in Folge einer Soldatenverschwörung umgebracht (339), die sein Vetter Constantius zwar nicht eingeleitet, jedoch auch nicht verhindert hatte. Sodann wurde Constantinus, der seinen Bruder bekriegte, und bei Aquileia sich unvorsichtiger Weise in ein Treffen einließ, von den Heerführern des Constans getötet (340). So kann der Staat wieder in die Hände von zwei Kaisern (340). Constans regierte eine Zeit lang kraftvoll und gerecht, nachher aber, als er an seiner Gesundheit zu leiden anfing und von schlechten Ratgebern umgeben war, geriet er in gefährliche Verirrungen, machte sich den Provinzbewohnern unerträglich, den Soldaten gehässig und wurde durch eine Verschwörung des Magnentius ums Leben gebracht (350). In der Nähe der spanischen Grenze starb er in einem befestigten Ort namens Helena im 17. Jahr seiner Regierung und im 30. Lebensjahr. Seine meisten kriegerischen Unternehmungen zeugten von Tapferkeit. Er war sein ganzes Leben hindurch, ohne grausame Strenge anzuwenden, vom Heer gefürchtet worden.
(10) Diversa Constantii fortuna fuit. A Persis enim multa et gravia perpessus saepe captis oppidis, obsessis urbibus, caesis exercitibus, nullumque ei contra Saporem prosperum proelium fuit, nisi quod apud Singara haud dubiam victoriam ferocia militum amisit, qui pugnam seditiose et stolide contra rationem belli die iam praecipiti poposcerunt. Post Constantis necem Magnentio Italiam, Africam, Gallias obtinente etiam Illyricum res novas habuit, Vetranione ad imperium consensu militum electo. Quem grandaevum iam et cunctis amabilem diuturnitate et felicitate militiae ad tuendum Illyricum principem creaverunt, virum probum et morum veterum ac iucundae civilitatis, sed omnium liberalium artium expertem adeo, ut ne elementa quidem prima litterarum nisi grandaevus et iam imperator acceperit. 10. Constantius erfuhr verschiedene Wechsel des Glücks. Durch die Perser erlitt er manche empfindliche Verluste, sie nahmen manche Städte weg, berannten andere, schlugen seine Heere: nicht einmal focht er gegen Sapor glücklich. Zwar hatte er bei Singara (348) den Sieg schon in der Hand, allein der stürmischen Mut seiner Soldaten entriss ihn ihm wieder, da diese auf eine unbotmäßige und tolldreiste Art gegen alle Kriegsregeln verlangten, noch am späten Abend in die Schlacht geführt zu werden. Nach dem Tod des Constans hatte Magnentius Italien, Afrika und Gallien inne, aber auch in Illyrien gab es einen Aufstand, wo Vetranio durch den ausgesprochenen Willen der Soldaten auf den Thron berufen wurde. Dieser war schon sehr bejahrt, aber lange und glückliche Kriegsdienste hatten in allgemein beliebt gemacht. Dies war der Grund, warum ihm zur Sicherung Illyriens die Kaiserwürde übertragen wurde (350). Er war ohne Zweifel ein redlicher Mann von altbiederem Wesen und empfehlender Leutseligkeit. Übrigens war er ohne alle wissenschaftlichen Bildung, ja selbst die ersten Anfangsgründe des Wissens musste er erst in hohem Alter als Kaiser lernen.
(11) Sed a Constantio, qui ad ultionem fraternae necis bellum civile commoverat, abrogatum est Vetranioni imperium; novo inusitatoque more consensu militum deponere insigne conpulsus. Romae quoque tumultus fuit Nepotiano, Constantini sororis filio, per gladiatoriam manum imperium vindicante, qui saevis exordiis dignum exitium nanctus est. Vicesimo enim atque octavo die a Magnentianis ducibus oppressus poenas dedit. Caput eius pilo per urbem circumlatum est, gravissimaeque proscriptiones et nobilium caedes fuerunt. 11. Aber Constantius, der, um die Ermordung seines Bruders (Constans) zu rächen, dass Heer zum Bürgerkrieg aufgeboten hatte, entsetzte den Vetranio des Kaiserthrons. Dies geschah auf eine neue und ungewöhnliche Weise, da eine Aufforderung der Soldaten ihn zur Niederlegung der kaiserlichen Insignien zwang (25. Dezember 350). Auch in Rom kam es zu Unruhen, da Nepotianus, ein Schwestersohn von Constantius, mit Hilfe einer Schar Gladiatoren die Zügel der Regierung an sich riss. Sein Ende entsprach dem stürmisch grausamen Wesen, mit dem er begonnen hatte. Denn nach 28 Tagen wurde er von den Feldherrn des Magnentius gestürzt und erlitt die gebührende Strafe: sein Haupt wurde auf einen Spieß gesteckt und in der Stadt binden. Grausamen Ächtungen und Hinrichtungen wurden nun über die Vornehmen verhängt.
(12) Non multo post Magnentius apud Mursam profligatus acie est ac paene captus. Ingentes Romani imperii vires ea dimicatione consumptae sunt, ad quaelibet bella externa idoneae, quae multum triumphorum possent securitatisque conferre. Orienti mox a Constantio Caesar est datus patrui filius Gallus, Magnentiusque diversis proeliis victus vim vitae suae apud Lugdunum attulit imperii anno tertio, mense septimo, frater quoque eius Decentius Senonibus, quem ad tuendas Gallias Caesarem miserat. 12. Nicht lange danach wurde Magnentius bei Mursa geschlagen und beinahe gefangen (351). In diesem Kampf wurden die besten Kräfte des Reiches verschwendet, die fähig gewesen wären jeden auswärtigen Feind zu bekämpfen, wodurch manche Triumphe und Sicherungsmittel hätten errungen werden können. Dem Orient übergab Constantius einen Caesar in der Person seines Vetters Gallus. Magnentius wurde in verschiedenen Treffen geschlagen und endete bei Lugdunum (Lyon) im dritten Jahr und siebten Monat seiner Regierung durch Selbstmord (10. August 353). Seinem Beispiel folgte sein Bruder (Decentius), den er zur Deckung Galliens als Caesar dorthin geschickt hatte (350), zu Senoni (Sens).
(13) Per haec tempora etiam a Constantio multis incivilibus gestis Gallus Caesar occisus est, vim natura ferus et ad tyrannidem pronior, si suo iure imperare licuisset. Silvanus quoque in Gallia res novas molitus ante diem tricesimum extinctus est, solusque imperio Romano eo tempore Constantius princeps et Augustus fuit. 13. Um diese Zeit ließ Constantius den Caesar Gallus, nachdem dieser viele menschenfeindliche Gewaltstreiche begangen hatte, hinrichten (354). Dieser hatte einen heftigen Charakter und wäre ein völliger Tyrann geworden, wenn er unumschränkt hätte regieren können. Auch Silvanus erregte in Gallien Unruhen, wurde aber innerhalb 30 Tagen gestürzt. So stand damals an der Spitze der Reichsangelegenheiten als einziger Gebieter Augustus Constantius.
(14) Mox Iulianum Caesarem ad Gallias misit, patruelem suum, Galli fratrem, tradita ei in matrimonium sorore, cum multa oppida barbari expugnassent, alia obsiderent, ubique foeda vastitas esset Romanumque imperium non dubia iam calamitate nutaret. A quo modicis copiis apud Argentoratum, Galliae urbem, ingentes Alamannorum copiae extinctae sunt, rex nobilissimus captus, Galliae restitutae. Multa postea per eundem Iulianum egregia adversum barbaros gesta sunt summotique ultra Rhenum Germani et finibus suis Romanum imperium restitutum. 14. Bald darauf sandte er Iulianus als Caesar nach Gallien. Dieser war sein Vetter, ein Bruder von Gallus, und erhielt eine Schwester von ihm (Helena) zur Gemahlin. Schon hatten die Barbaren viele Städte erobert, andere eingeschlossen; weithin lag alles in grauenhafter Vernichtung und der Umsturz der römischen Herrschaft schien bei dieser entscheidenden Not nicht mehr fern. Da wurden von Iulianus bei der gallischen Stadt Argentoratum (Straßburg) mit geringen Mitteln zahlreiche Heeresmassen der Alamannen aufgerieben, ihr vornehmster König gefangen genommen und Gallien dem Reiche wiedergegeben. Der selbe Iulianus führte auch nachher noch die glänzendsten Unternehmungen gegen die Barbaren aus: die Germanen wurden über den Rhein zurückgedrängt und das römische Reich erhielt wieder seine alten Grenzen.
(15) Neque multo post, cum Germaniciani exercitus a Galliarum praesidio tollerentur, consensu militum Iulianus factus Augustus est, interiectoque anno ad Illyricum obtinendum profectus Constantio Parthicis proeliis occupato. Qui rebus cognitis ad bellum civile conversus in itinere obiit inter Ciliciam Cappadociamque anno imperii octavo et tricesimo, aetatis quinto et quadragesimo, meruitque inter Divos referri, vir egregiae tranquillitatis, placidus, nimium amicis et familiaribus credens, mox etiam uxoribus deditior, qui tamen primis imperii annis ingenti se modestia egerit, familiarium etiam locupletator neque inhonoros sinens, quorum laboriosa expertus fuisset officia, ad severitatem tum propensior, si suspicio imperii moveretur, mitis alias, et cuius in civilibus magis quam in externis bellis sit laudanda fortuna. 15. Als man nicht lange darauf dem römischen Heer an den Grenzen Germaniens die Bewachung Galliens abnehmen wollte, wurde Iulianus durch einstimmigen Zuruf der Soldaten zum Augustus erhoben (April 360) und begab sich in Jahresfrist nach Illyrien, um es in Besitz zu nehmen, während Constantius im Krieg mit den Parthern beschäftigt war. Als dieser vom Stand der Dinge Nachricht erhielt, kehrte er um, um einen Bürgerkrieg zu eröffnen, starb jedoch auf den Zug zwischen Kilikien und Kappadokien im 38. Jahr seiner Regierung und im 45. Lebensalter (5. Oktober 361). Es wurde ihm die Ehre zuteil, unter die Götter versetzt zu werden. Er war ein Fürst von ungemeinem Gleichmut: gefällig, doch allzu leichtgläubig gegen seine Freunde und Vertrauten; später ließ er auch seiner Gemahlin zu viel Einfluss. In seinen ersten Regierungsjahren trat er äußerst anspruchslos auf, bereicherte seine Umgebung und versetzte alle, die ihm aufopfernd gedient hatten, auf ehrenvolle Posten. Übrigens neigte er zu allzu harten Maßregeln, wenn der Verdacht bei ihm erweckt wurde, jemand habe Absichten auf die Krone; ansonsten war er mild gesinnt. Was endlich seine kriegerischen Unternehmungen betrifft, so begünstigte in das Glück in den Bürgerkriegen mehr als in den auswärtigen Kriegen.
(16) Hinc Iulianus rerum potitus est ingentique apparatu Parthis intulit bellum, cui expeditioni ego quoque interfui. Aliquot oppida et castella Persarum in deditionem accepit vel vi expugnavit Assyriamque populatus castra apud Ctesiphontem stativa aliquamdiu habuit. Remeansque victor, dum se inconsultius proeliis inserit, hostili manu interfectus est VI Kal. Iul., imperii anno septimo, aetatis altero et tricesimo, atque inter Divos relatus est, vir egregius et rem publicam insigniter moderaturus, si per fata licuisset. Liberalibus disciplinis adprime eruditus, Graecis doctior atque adeo, ut Latina eruditio nequaquam cum Graeca scientia conveniret, facundia ingenti et prompta, memoriae tenacissimae, in quibusdam philosopho propior. In amicos liberalis, sed minus diligens quam tantum principem decuit. Fuerunt enim nonnulli, qui vulnera gloriae eius inferrent. In provinciales iustissimus et tributorum, quatenus fieri posset, repressor. Civilis in cunctos, mediocrem habens aerarii curam, gloriae avidus ac per eam animi plerumque inmodici, religionis Christianae nimius insectator, perinde tamen, ut cruore abstineret, M. Antonino non absimilis, quem etiam aemulari studebat. Jetzt bestieg Iulianus den Thron und bekriegte die Perser unter Aufbietung aller möglichen Hilfsmittel. Diesem Feldzug wohnte ich selbst auch bei. Einige persische Städte und feste Plätze gewann er durch Übergabe oder durch Waffengewalt. Assyrien verwüstete er. Eine Zeitlang hatte er sein Standlager bei Ktesiphon, trat sodann als Sieger den Rückzug an; da er sich aber zu unbedachtsam und verwegen in das Getümmel der Gefechte mischte, wurde er von Feindes Hand den 26. Juni (363) getötet, im siebten Jahr seiner Regierung und im 31. seines Lebens. Er wurde unter die Götter versetzt. Unstreitig war er ein Mann von hohen Vorzügen und hätte den Staat ruhmvoll beherrscht, hätte ihm das Schicksal nicht ein frühes Lebensziel gesteckt. Er besaß einen hohen Grad von wissenschaftlicher Bildung in dem Fach der freien Künste; mit der griechischen Literatur war er vertraut und darin unvergleichlich besser unterrichtet als im Lateinischen. Er hatte eine entschiedene, ihm jederzeit zu Gebot stehende Rednergabe und das treueste Gedächtnis. In einigen Hinsichten näherte er sich allzu sehr dem Wesen eines Philosophen. Gegen seine Umgebung bezeugte er sich wohlwollend, wählte diese jedoch nicht mit der Sorgfalt aus, die von einem Fürsten so hohen Ranges zu erwarten gewesen wäre; denn es gab darunter solche, die seinem Ruhm Nachteil brachten. Die Untertanen in den Provinzen behandelte er mit der größten Gerechtigkeit und setzte die Abgaben, soweit es die Umstände gestatteten, herab. Jedermann begegnete er leutselig. Dem Staatsschatz widmete er keine besondere Aufmerksamkeit. Gierig nach Ruhm wusste er gewöhnlich seinen Mut nicht zu zügeln. Die christliche Religion verfolgte er mit übertriebenem Eifer, ohne sich jedoch blutige Maßregeln zu erlauben. Er war dem Marcus Antoninus nicht unähnlich und bemühte sich wirklich, diesen nachzuahmen.
(17) Post hunc Iovianus, qui tunc domesticus militabat, ad obtinendum imperium consensu exercitus lectus est, commendatione patris militibus quam sua notior. Qui iam turbatis rebus exercitu quoque inopia laborante uno a Persis atque altero proelio victus pacem cum Sapore, necessariam quidem, sed ignobilem, fecit, multatus finibus ac nonnulla imperii Romani parte tradita. Quod ante eum annis mille centum et duobus de viginti fere, ex quo Romanum imperium conditum erat, numquam accidit. Quin etiam legiones nostrae ita et apud Caudium per Pontium Telesinum et in Hispania apud Numantiam et in Numidia sub iugum missae sunt, ut nihil tamen finium traderetur. Ea pacis conditio non penitus reprehendenda foret, si foederis necessitatem tum cum integrum fuit mutare voluisset, sicut a Romanis omnibus his bellis, quae commemoravi, factum est. Nam et Samnitibus et Numantinis et Numidis confestim bella inlata sunt neque pax rata fuit. Sed dum aemulum imperii veretur, intra Orientem residens gloriae parum consuluit. Itaque iter ingressus atque Illyricum petens in Galatiae finibus repentina morte obiit, vir alias neque iners neque inprudens. 17. Nach ihm wurde Iovianus, der damals unter der Leibwache diente, durch den einstimmigen Willen des Heeres an das Staatsruder gestellt. Jedoch war er mehr durch die Beliebtheit seines Vaters (Varronianus) als durch eigene Vorzüge den Soldaten bekannt. Schon war man in Verlegenheit und Bestürzung: das Heer litt Mangel an Lebensbedürfnissen und einige Treffen fielen zu seinem Nachteil aus. Da schloss er mit Sapor einen zwar durch die Umstände gebotenen, übrigens aber unrühmlichen Frieden (363). Der Kaiser musste einen Verlust an Gebiet erleiden: ein Teil des römischen Reiches wurde dem Feind überlassen, was in 1118 Jahren, seit der römische Staat gegründet war, niemals geschehen war. Zwar waren unsere Legionen bei Caudium von Pontius Telesinus (Eutr.2,9), sowie in Spanien bei Numantia (Eutr.4,17) und in Numidien (Eutr.4,26) unter dem Joch hindurchgeführt worden, ohne dass jedoch jemals ein Teil des Gebietes abgetreten worden wäre. Indessen wäre gegen diesen Punkt des Friedensschlusses immer noch nicht so viel einzuwenden gewesen, wenn der Kaiser die Übereinkunft, als dies in seiner Macht stand, wieder hätte aufheben wollen, wie solches denn durch die Römer nach allen vorhin erwähnten Kriegen geschah. Die Samniten, Numantiner und Numidier wurden nämlich alsbald wieder bekriegt und dem Friedensschluss keine Gültigkeit erteilt. Aber weil Iovianus Nebenbuhler um den Thron fürchtete, wenn er sich länger im Orient aufhielte, trat er, gleichgültig gegen seine Ehre, den Rückzug an, nahm die Richtung nach Illyrien, starb aber noch innerhalb Galatiens eines plötzlichen Todes. Er war übrigens ein Mann, dem es weder an Tätigkeit noch Klugheit fehlte.
(18) Multi exanimatum opinantur nimia cruditate (inter cenandum enim epulis indulserat), alii odore cubiculi, quod ex recenti tectorio calcis grave quiescentibus erat, quidam nimietate prunarum, quas gravi frigore adoleri multas iusserat. Decessit imperii mense septimo, tertio decimo Kal. Mart., aetatis, ut qui plurimum vel minimum tradunt, tertio et tricesimo anno, ac benignitate principum, qui ei successerunt, inter Divos relatus est. Nam et civilitati propior et natura admodum liberalis fuit. Is status erat Romanae rei Ioviano eodem et Varroniano consulibus anno urbis conditae millesimo centesimo et octavo decimo. Quia autem ad inclitos principes venerandosque perventum est, interim operi modum dabimus. Nam reliqua stilo maiore dicenda sunt. Quae nunc non tam praetermittimus, quam ad maiorem scribendi diligentiam reservamus. 18. Manche waren der Meinung, er sei an einer Störung der Verdauung gestorben; denn er hatte sich bei der Abendtafel lange verweilt und viel zu sich genommen. Andere schrieben seinen Tod den Ausdünstungen seines Schlafgemachs zu, das frisch getüncht und deswegen für den Übernachtenden gefährlich war; andere dem Rauch der Kohlen, die er wegen der empfindlichen Kälte in großer Menge hatte anzünden lassen. Er starb am 16. Februar (364) im siebten Monat seiner Regierung und nach mittleren Angaben im 33. Jahr seines Lebens. Durch das Wohlwollen der ihm nachfolgenden Regenten wurde er unter die Götter versetzt. Er hatte nämlich einen Hang zur Leutseligkeit, auch war er von Natur sehr freigebig. Dies war der Stand der öffentlichen Angelegenheiten im 1119. Jahr der Stadt unter dem Konsulat des bisher erwähnten Iovianus und des Varronianus (366; richtig:364). Da nun die Geschichte bis zur Regierungszeit ruhmgekrönter ehrwürdiger Fürsten fortgeführt ist, wollen wir einstweilen dieses Werk schließen. Denn die ferneren Ereignissen müssen in einer würdigeren Sprache dargestellt werden. Wir werden sie nicht unberücksichtigt lassen, sondern vielmehr einer sorgfältigeren Bearbeitung vorbehalten.
   
Übersetzung: nach F.Hoffmann bearbeitet v. E.Gottwein
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Sententiae excerptae:
w36
Literatur:

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München : MGH, 1978 (Ndr. 1879)
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Abrégé d'histoire romaine
Paris : Les Belles Lettres, 2002
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Evtropii Breviarivm ab vrbe condita
Stutgardiae: Teubner, 1992 (Ndr. 1979)
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2581  Eutropius
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Stuttgart : Krais et Hoffmann, 1865
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Vollständiges Wörterbuch zu Eutropius' kurzem Abrisse der Römischen Geschichte in zehn Bücher : zum Schulgebrauch angefertigt
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Eutropius: Breviarium. Translates with Introduction & Commentary.
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Eutropii Historiae Romanae. Libri Septem; Quibus Accedunt Notulae Anglicae et Quaestiones. Studio C. Bradley, M.A.
Londini (In Aedibus Valpianis) 5/1826
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Eutropii historiae Romanae libri duo ... ad usum tironum Australiae accomod. ... studio T. H. Braim
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Eutropius, Abriss der Römischen Geschichte übersetzt von Friedrich Hoffmann
Stuttgart (Metzler) 1829
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Eutropi breviarium ab urbe condita recogn. Fr. Ruehl
Lipsiae, 1887
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2578  Eutropius, Flavius
Evtropi breviarivm ab vrbe condita
Darmstadt : WBG., 1975 (Ndr. Leipzig 1887)
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2579  Eutropius, Flavius
Evtropi Breviarivm ab vrbe condita
Lipsiae : Teubner, 1909
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2573  Long, Jacqueline
Claudian's "In Eutropium", or, How, when, and why to slander a eunuch
Chapel Hill,... : University of North Carolina Press, c1996
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2574  Müller, Friedhelm L.
Eutropii Breviarium ab urbe condita : Einleitung, Text und Übersetzung, Anmerkungen, index nominum - a) geographicorum, b) historicorum
Stuttgart : Steiner, 1995
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2584  Nachtigal, Johann
Selecta ex Eutropio, Cornelio, Iustino, Curtio, Cicerone, Seneca, Plinio, cet. Capita : Praecedunt Colloquia, Fabulae cet.
Wernigerodae : Struck, 1803
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2572  Ratti, Stéphane
Les empereurs romains d'Auguste à Diocletien dans le "Bréviaire" d'Eutrope : les livres 7 à 9 du "Bréviaire" d'Eutrope : introduction, traduction et commentaire
Paris : Les Belles Lettres, 1996
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2576  Schweckendiek, Helge
Claudians Invektive gegen Eutrop (In Eutropium) : ein Kommentar
Hildesheim : Olms-Weidmann, 1992
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Inhalt der einzelnen Bücher:
  1. Von der Gründung Roms bis zu den Gallierkriegen und der Rettung Roms durch Camillus (753-387)
  2. Die allmähliche Ausdehnung des Römischen Reiches bis zum Ende des 1. Punischen Krieges (387-241)
  3. Vom Ende des 1. Punischen Krieges bis zum Ende des zweiten (241-201)
  4. Vom Makedonischen Krieg bis zum Ende des Iugurthinischen (200-106)
  5. Von den Kriegen gegen die Kimbern und Teutonen bis zum Ende des 1. Bürgerkrieges (106-79)
  6. Von den Kriegen nach Sullas Tod bis zur Ermordung Caesars (78-44)
  7. Von den Ereignissen nach Caesars Tod bis zur Ermordung des Kaisers Domitianus (44 v.Chr. - 97 n.Chr.)
  8. Von Nerva bis zum Kaiser Aurelius Alexander (96-235)
  9. Von Maximinus bis Diocletianus (235-305)
  10. Von Constantius und Galerius bis Iovianus (305-364)
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