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Gaius Petronius Arbiter

Satyricon

In der Bildergalerie, Eumolpus' Gedicht vom Fall Troias

Petron.88,1-90,7

 
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(88,1) erectus his sermonibus consulere prudentiorem coepi . . . aetates tabularum et quaedam argumenta mihi obscura simulque causam desidiae praesentis excutere, cum pulcherrimae artes perissent, inter quas pictura ne minimum quidem sui vestigium reliquisset. (88,2) tum ille 'pecuniae' inquit 'cupiditas haec tropica instituit. priscis enim temporibus, cum adhuc nuda virtus placeret, vigebant artes ingenuae summumque certamen inter homines erat, ne quid profuturum saeculis diu lateret. (88,3) itaque hercule herbarum omnium sucos Democritus expressit et, ne lapidum virgultorumque vis lateret, aetatem inter experimenta consumpsit. (88,4) Eudoxos [quidem] in cacumine excelsissimi montis consenuit, ut astrorum caelique motus deprehenderet, et Chrysippus, ut ad inventionem sufficeret, ter elleboro animum detersit. (88,5) verum ut ad plastas convertar, Lysippum statuae unius lineamentis inhaerentem inopia extinxit, et Myron, qui paene animas hominum ferarumque aere comprehendit, non invenit heredem. (88,6) at nos vino scortisque demersi ne paratas quidem artes audemus cognoscere, sed accusatores antiquitatis vitia tantum docemus et discimus. (88,7) ubi est dialectica? ubi astronomia? ubi sapientiae ÔÇáconsultissimaÔÇá via? quis umquam venit in templum et votum fecit, si ad eloquentiam pervenisset? quis, si philosophiae fontem attigisset? (88,8) ac ne bonam quidem mentem aut bonam valetudinem petunt, sed statim antequam limen [Capitolii] tangant, alius donum promittit, si propinquum divitem extulerit, alius, si thesaurum effoderit, alius, si ad trecenties sestertium salvus pervenerit. (88,9) ipse senatus, recti bonique praeceptor, mille pondo auri Capitolio promittere solet et, ne quis dubitet pecuniam concupiscere, Iovem quoque peculio exornat. (88,10) noli ergo mirari, si pictura defecit, cum omnibus diis hominibusque formosior videatur massa auri quam quicquid Apelles Phidiasque, Graeculi delirantes, fecerunt. 88. Da diese Erz├Ąhlung meinen Mut wieder belebt hatte, wandte ich mich an den erfahreneren Mann. Ich fragte nach dem Alter der Bilder, nach dem Sinn einiger Darstellungen, der mir dunkel war, und nach der Ursache des jetzigen Nachlassens der K├╝nste: die Glanzleistungen w├Ąren erstorben, von denen die Malkunst nicht den leisesten Schatten ihrer Bl├╝te bewahrt h├Ątte. "Es ist die Geldgier", sagte er, "die diesen Wandel geschaffen hat. In alten Zeiten, als noch die schlichte Tugend in Ehre stand, bl├╝hten die freien K├╝nste, und es war unter den Menschen der gr├Â├čte Wetteifer, nichts im Verborgenen zu lassen, was k├╝nftigen Jahrhunderten n├╝tzen k├Ânnte. So hat Demokrit den Saft aller Pflanzen ausgepresst und sein Leben mit Experimenten hingebracht, damit die Kr├Ąfte der Steine und Str├Ąucher nicht unerforscht blieben. Eudoxos alterte auf dem Gipfel des h├Âchsten Berges, um die Bewegung der Sterne und des Himmels zu erforschen; Chrysipp hat seinen Geist dreimal mit Nieswurz gereinigt, damit er f├╝r Erfindungen t├╝chtig w├╝rde. Und wenn ich mich der Plastik zuwende: Lysipp starb vor Entbehrung, als er in die Linienf├╝hrung einer einzigen Statue vertieft war, und Myron ist, der fast die Seelen der Menschen und Tiere in Erz festgehalten hatte, hinterlie├č seinen Erben nichts. Wir dagegen, in Weingenuss und Dirnenknechtschaft versunken, bringen es nicht einmal zu einem Verst├Ąndnis der fertigen Kunstwerke, sondern lernen und lehren als Kritiker des Altertums nur Falsches und Fehlerhaftes. Wo finden wir Dialektik? Wo die wohlgepflegten Wege der Philosophie? Kommt jemals einer in den Tempel und tut Gel├╝bde, um in den Besitz der Beredsamkeit zu gelangen? Oder um zu den Quellen der Philosophie vorzudringen? Nicht einmal f├╝r einen gesunden Geist und f├╝r gute Gesundheit betet man, nein, sogleich beim Betreten der Schwelle des kapitolinischen Iupiter gelobt ihm der eine ein Geschenk, wenn er seinen reichen Verwandten zu Grabe tragen d├╝rfe, ein anderer, wenn er einen Schatz hebe, wieder ein anderer, wenn er es gl├╝cklich zu drei Millionen br├Ąchte. Sogar der Senat, der Lehrmeister des Rechten und Guten, pflegt dem Kapitoliner tausende Pfunde Goldes zu versprechen und schm├╝ckt den Jupiter auch mit Reicht├╝mern aus, damit nur ja keiner Bedenken trage, sich Geld zu erbitten. Drum wundere dich nicht, wenn die Malerei zur├╝ckgeht, da ein Klumpen Gold allen G├Âttern und Menschen von gr├Â├čerer Sch├Ânheit zu sein scheint als alles, was ein Apelles, ein Phidias, diese n├Ąrrischen Griechlein, geschaffen haben.
(89,1) sed video te totum in illa haerere tabula, quae Troiae halosin ostendit. itaque conabor opus versibus pandere: 89. Aber ich sehe dich ganz sch├Ân versunken in dieses Bild da, das die Einnahme von Troia darstellt. Ich will daher versuchen, das Werk durch Verse zu beleben:
(89,1vs) iam decuma maestos inter ancipites metus
Phrygas obsidebat messis et vatis fides
Calchantis atro dubia pendebat metu,
cum Delio profante caesi vertices
5 Idae trahuntur scissaque in molem cadunt
robora, minacem quae figurabunt equum.
aperitur ingens antrum et obducti specus,
qui castra caperent. huc decenni proelio
irata virtus abditur, stipant graves
10 Danai recessus, in suo voto latent.
o patria, pulsas mille credidimus rates
solumque bello liberum: hoc titulus fero
incisus, hoc ad fata compositus Sinon
firmabat et mens semper in damnum potens.
15 iam turba portis libera ac bello carens
in vota properat. fletibus manant genae
mentisque pavidae gaudium lacrimas habet.
quas metus abegit. namque Neptuno sacer
crinem solutus omne Laocoon replet
20 clamore vulgus. mox reducta cuspide
uterum notavit, fata sed tardant manus,
ictusque resilit et dolis addit fidem.
iterum tamen confirmat invalidam manum
altaque bipenni latera pertemptat. fremit
25 captiva pubes intus, et dum murmurat,
roborea moles spirat alieno metu.
ibat iuventus capta, dum Troiam capit,
bellumque totum fraude ducebat nova.
ecce alia monstra: celsa qua Tenedos mare
30 dorso replevit, tumida consurgunt freta
undaque resultat scissa tranquillo ÔÇáminorÔÇá ,
qualis silenti nocte remorum sonus
longe refertur, cum premunt classes mare
pulsumque marmor abiete imposita gemit.
35 respicimus: angues orbibus geminis ferunt
ad saxa fluctus, tumida quorum pectora
rates ut altae lateribus spumas agunt.
dat cauda sonitum, liberae ponto iubae
consentiunt luminibus, fulmineum iubar
40 incendit aequor sibilisque undae fremunt.
stupuere mentes. infulis stabant sacri
Phrygioque cultu gemina nati pignora
Lauconte. quos repente tergoribus ligant
angues corusci. parvulas illi manus
45 ad ora referunt, neuter auxilio sibi,
uterque fratri: transtulit pietas vices
morsque ipsa miseros mutuo perdit metu.
accumulat ecce liber├╗m funus parens,
infirmus auxiliator. invadunt virum
50 iam morte pasti membraque ad terram trahunt.
iacet sacerdos inter aras victima
terramque plangit. sic profanatis sacris
peritura Troia perdidit primum deos.
iam plena Phoebe candidum extulerat iubar
55 minora ducens astra radianti face,
cum inter sepultos Priamidas nocte et mero
Danai relaxant claustra et effundunt viros.
temptant in armis se duces, veluti solet
nodo remissus Thessali quadrupes iugi
60 cervicem et altas quatere ad excursum iubas.
gladios retractant, commovent orbes manu
bellumque sumunt. hic graves alius mero
obtruncat et continuat in mortem ultimam
somnos, ab aris alius accendit faces
65 contraque Troas invocat Troiae sacra.'
  "Schon kam zum zehnten Mal der Sommer wieder,
Doch eingekerkert noch in ihren Mauern
Erzitterten die Phryger vor den Griechen,
Die aber packte sorgenvoller Zweifel
An dem, was Kalchas' Mund verk├╝ndet hatte,
Als auf des delphischen Apoll Orakel
5] Sich Eichen von des Ida Gipfel st├╝rzten,
Aus denen sich eine Ross die Griechen bauten,
In dessen Riesenleib sich bergen konnte
Ein ganzes Lager Waffentragender.
Erbittert ├╝ber die zehnj├Ąhrgen K├Ąmpfe,
Verbargen sich darin der Griechen Helden,
10] Gar dicht gedr├Ąngt in ihrem Heiligtum,
Und f├╝hrten so den Krieg mit neuen Listen.
O, Vaterland, wie erw├Ąhnten schon, die Flotte
Mit ihren tausend Schiffen w├Ąr' vertrieben
Und unser Boden w├Ąr' des Krieges ledig!
Darin best├Ąrkt uns, was auf dem Rosse
Mit Erz geschrieben war, darin die T├Ąuschung,
Die Sinon sich ersann, und unser Leichtsinn,
Der immer, uns zum Schaden, wirksam war.
15] Aus Troias Toren dr├Ąngt die freie Menge,
Vom Krieg erl├Âst, zu dem Geschenk der Griechen.
Da rollen Freudentr├Ąnen von den Wangen,
Die bange Sorge schl├Ągt ihn Wonnen um,
Die ihnen jede Furcht bemeistern. Sieh, da nahet
Laokoon, der Priester des Neptunus,
Und dr├Ąngt sich schreiend durch die Menschenmenge.
20] Er z├╝ckt den Speer und trifft den Leib des Rosses,
Allein das Unheil schw├Ącht ihm seine Rechte,
Ab springt der Speer, in unserem Wahn uns st├Ąrkend.
Noch einmal rafft er seine Kraft zusammen,
Erprobt sie mit der Axt an dessen Weichen.
25] Die Helden drinnen ├╝berf├Ąllt ein Schauer,
Ein dumpfes Murren t├Ânt, dem Holzkolosse
Entf├Ąhrt ein Schnauben unbekannter ├ängste.
Nun zog man die gefangnen jungen Helden
Zur Stadt hinauf zu unserm eignen Unheil.
Doch sieh, ein neues Wunder! Wo die H├Âhe
30] Von Tenedos sich breit im Meere lagert,
Wo Fluten wild sich b├Ąumen und die Woge
Zerschellt zur├╝ckspringt und in Gischt sich wandelt,
Von wo in stiller Nacht der Schlag der Ruder
Weithin ert├Ânt, so oft auf Meeresr├╝cken
Die Flotten lasten, und die Marmorfl├Ąchen,
Vom Ruderschlag getroffen, klagend rauschen,
35] Da sehen wir zwei Schlangen Fluten werfen,
Die an den Klippen branden; hohen Schiffen
Vergleichbar wirbeln sie mit ihren Leibern
Der Wellen Schaum empor. Die Schw├Ąnze klatschen,
Befreite Inseln, die mit ihrem Glitzern
Dem Meere gleichen. Ihre Feuerk├Ąmme
40] Entz├╝nden auch die Fluten, die erzittern
Vor ihres Zischens Wut. Ein starres Staunen!
Mit ihren heilgen Priesterbinden standen
In frommer Phrygertracht die beiden S├Âhne
Laokoons, die Pf├Ąnder reiner Liebe.
Und pl├Âtzlich ketten sie mit ihren Leibern
Die Feuerschlangen enge aneinander.
Nach Hilfe strecken sie die zarten H├Ąnde,
45] Denn keiner kann sich selbst und keiner kann auch
Den Bruder retten: Einer ist im Wechsel
Besorgt nur um den andern, gegenseitig
Ist ihre Furcht, und jeder von den Armen
Erleidet f├╝r den Bruder Todesqualen.
Und sieh, freiwillig mehrt die Zahl der Opfer
Ihren Vater, dem die Kraft zur Rettung mangelt:
50] Die Schlangen, von dem Mord gem├Ąstet, st├╝rzen
Sich auf den Alten, ziehen ihn zu Boden.
So liegt der Priester zwischen den Alt├Ąren
Als Opfer da und w├Ąlzt sich auf der Erde.
O, Ilion, so hast du deine G├Âtter
Gesch├Ąndet, dir den Untergang bereitet!
Schon hob in vollem Silberglanze Luna
Ihren Strahlenhaupt, mit ihrer hellen Fackel
55] Die kleinen Sterne f├╝hrend. Wie begraben
Im Schlaf und Rausche lagen die Trojaner.
Da l├Âsten auf des Rosses innre Riegel
Die Griechenhelden, selber sich befreiend.
Die F├╝hrer ├╝bten sich in ihren Waffen.
So sch├╝ttelt, seiner Fesseln ledig, seinen
Gew├Âlbten Nacken und die stolze M├Ąhne
60] Vorm Rennen auch der Hengst von edlem Blute.
Man z├╝ckt die Schwerter, nimmt zur Hand die Schilde,
Der Kampf beginnt. Der eine schlachtet Feinde,
Die schwerer Wein bezwang, und gibt so diesen
Zum letzten Schlaf die Ewigkeit des Todes.
Und der entz├╝ndet Fackeln am Altare
65] Und ruft die Heiligt├╝mer Troias selber
Herbei zum Kampfe gegen die Trojaner."
(90,1) * ex is, qui in porticibus spatiabantur, lapides in Eumolpum recitantem miserunt. at ille, qui plausum ingenii sui noverat, operuit caput extraque templum profugit. (90,2) timui ego ne me poetam vocaret . itaque subsecutus fugientem ad litus perveni, et ut primum extra teli coniectum licuit consistere, (90,3) 'rogo' inquam 'quid tibi vis cum isto morbo? minus quam duabus horis mecum moraris, et saepius poetice quam humane locutus es. (90,4) itaque non miror, si te populus lapidibus persequitur. ego quoque sinum meum saxis onerabo, ut quotiescumque coeperis a te exire, sanguinem tibi a capite mittam'. (90,5) movit ille vultum et 'o mi' inquit 'adulescens, non hodie primum auspicatus sum. immo quotiens theatrum, ut recitarem aliquid, intravi, hac me adventicia excipere frequentia solet. (90,6) ceterum ne [et] tecum quoque habeam rixandum, toto die me ab hoc cibo abstinebo'. 'immo' inquam ego 'si eiuras hodiernam bilem, una cenabimus' * 90. Von den Leuten, die in den S├Ąulenhallen lustwandelten, warfen manche Steine nach dem deklamierenden Eumolpus. Er kannte schon diesen Beifall f├╝r sein Talent, zog sich den Mantel ├╝ber den Kopf und floh aus dem Bereich des Tempels. Ich war in Angst, sie k├Ânnten mich verwunden, folgte ihm daher bei seiner Flucht und kam an den Strand. Sobald wir au├čer dem Bereich der Steinw├╝rfe haltmachen konnten, fragte ich ihn: "Bitte, was willst du nun mit deiner Torheit? Du bist noch nicht zwei volle Stunden mit mir beisammen, und da hast du mehr in Versen als in nat├╝rlicher Sprache gesprochen. Kein Wunder, wenn dir die Leute mit Steinen nachstellen. Ich werde mir auch den Gewandbausch mit Steinen vollpacken, um dir die Hitze aus dem Kopf zu treiben, so oft du au├čer dem H├Ąuschen zu geraten drohst." Dann nahm er einen anderen Gesichtsausdruck an und sagte: "Mein junger Freund, das ist heute nicht das erste Mal, dass ich solches erfahre. Nein, allemal wenn ich zum Deklamieren ins Theater komme, bereitet wie die Menge einen solchen Empfang. ├ťbrigens, um zu verh├╝ten, dass nicht auch du mit jedermann in Streit ger├Ątst, wenn ich dich in meiner Gesellschaft habe, so will ich mich heute w├Ąhrend des ganzen Tages dieser meiner Kost enthalten." "Jawohl," sagte ich, "wenn du f├╝r heute deiner Dichtwut abschw├Ârst, wollen wir zusammen speisen."
  Ich gebe einem Portier des H├Ąuschens den Auftrag, f├╝r ein bescheidenes Mahl zu sorgen.
Übersetzung: (nach) L.Gurlitt  
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Sententiae excerptae:
w30
1860 Accusatores antiquitatis vitia tantum docemus et discimus.
  Als Kritiker des Altertums lernen und lehren wir nur Fehlerhaftes.
  Petron.88,6
1855 Amor etiam deos tangit.
  Auch die G├Âtter empfinden Liebe
  Petron.83,4
1816 Amor ingenii neminem umquam divitem fecit.
  Liebe zum Geist hat noch nie einen reich gemacht.
  Petron.83,9
1849 Calculus in tabula mobile ducit opus.
  Auf dem Spielbrett l├Ąuft das Steinchen hin und her.
  Petron.80.9.
1040 Cum ventis litigare.
  Mit den Winden streiten. (Sich vergeblich abm├╝hen)
  Petron.83
1856 Cum ventis litigare.
  Mit den Winden streiten.
  Petron.83,7
1850 Dum fortuna manet, vultum servatis, amici.
  Nur solange das Gl├╝ck andauert, bewahrt ihr, Freunde, den Schein.
  Petron.80,9
1851 Ergo me non ruina terra potuit haurire?
  Konnte sich die Erde nicht unter mir auftun und mich verschlingen?
  Petron.81,3
1852 In exercitu vestro phaecasiati milites ambulant?
  Laufen in eurem Heer die Soldaten in St├Âckelschuhen herum?
  Petron.82.3
1828 Iunctis viribus molestum contempsimus.
  Mit vereinten Kr├Ąften konnten wir die Bel├Ąstigung abwenden.
  Petron.8,4
1858 Nescio quo modo bonae mentis soror est paupertas.
  Irgendwie ist die Armut Schwester des gesunden Denkens.
  Petron.84,4
1859 Nihil est tam arduum, quod non improbitas extorqueat.
  Nichts ist so schwierig, dass man es mit Skrupellosigkeit nicht erreiche. (Unanst├Ąndigkeit erreicht alles.)
  Petron.87,3
1827 Nisi valentior fuissem, dedissem poenas
  Ich h├Ątte es b├╝├čen m├╝ssen, wenn ich nicht kr├Ąftiger gewesen w├Ąre.
  Petron.8,4
1848 Nomen amicitiae sic, quatenus expedit, haeret.
  Freundschaft hat bestand, solange sie n├╝tzt.
  Petron.80.9.
1853 Non bibit inter aquas poma aut pendentia carpit | Tantalus infelix
  Es leidet mitten im Wasser Durst der ungl├╝ckselige Tantalus und pfl├╝ckt nicht die (├╝ber ihm) h├Ąngenden ├äpfel.
  Petron.82,5
1847 Non frueris hac praeda, super quam solus incumbis.
  Du wirst die Beute, ├╝ber die du dich allein hermachst nicht genie├čen k├Ânnen.
  Petron.80,1
1857 Quis potest probare diversa?
  Wer kann schon guhei├čen, was ihm gegen den Strich geht?
  Petron.84,1
1854 Suam habet fortuna rationem.
  Das Gl├╝ck hat seine eigene Methode.
  Petron.82.6
Literatur:

86 Funde
3987  Achatz, I.
Petrons Satiricon als Spiegel zeitgen├Âssischer literarischer und sozialer Ereignisse
Diss.Wien 1965
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3988  Adamietz, J.
Zum literarischen Charakter von Petrons Satyrica
in: Rh.Mus. 130,1987,329-e46
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3989  Arrowsmith, W.
Luxury and Death in the Satyricon
in: Arion 5,1966, 304-331
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3990  Avery, W.T.
Cena Trimalchionis 35,7. Hoc est ius cenae
in: Class.Philol. 55,1960, 115-118
abe  |  zvab  |  look
3991  Bagnani, G.
Trimalchio
in: Phoenix 7,1953, 77-91
abe  |  zvab  |  look
3992  Bagnani, G.
Ariter of Elegance. A Study of the Life and Works of. C.Petronius
Toronto 1954
abe  |  zvab  |  look
3993  Bagnani, G.
The House of Trimalchio
in: Am.Journ.Philol. 75,1954,16-39
abe  |  zvab  |  look
3994  Bagnani, G.
Encolpius Gladiator Obscenus
in: Class.Philol. 51,1956, 24-27
abe  |  zvab  |  look
3995  Beck, R.
Some Observations on the Narrative Technique of Petronius
in: Phoenix 17,1973, 42-61
abe  |  zvab  |  look
3996  Beck, R.
Encolpius at the Cena
in: Phoenix 29,1975, 270-283
abe  |  zvab  |  look
3997  Beck, R.
Emolpus poeta, Eumolpus Fabulator. A Study of Characterization in the Satyricon
in: Phoenix 33,1979, 239-253
abe  |  zvab  |  look
3998  Beck, R.
The Satyricon: Satire, Narrator, and Antecedents
in: Mus.Helv.39,1982, 206-214
abe  |  zvab  |  look
2845  Bendz, G.
Sprachliche Bemerkungen zu Petron
in: Eranos 39/1941, 53
abe  |  zvab  |  look
3865  B├Âmer, F.
Witwe von Ephesus, Petron 111,1 und die 877. in 1001 Nacht
in: Gymn 93/1986
abe  |  zvab  |  look
3872  Braswell, B.K.
Zu Petron 34,4
in: Philol.125/1981,152 (Misz.)
abe  |  zvab  |  look
3999  Br├│zek, M.
Szeneriebeschreibungen bei Petronius
in: Eos 60, 1972, 285-291
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1529  B├╝chner, K.
R├Âmische Literaturgeschichte. Ihre Grundz├╝ge in intrpretierender Darstellung
Stuttgart (Kr├Âner, TB 199) 1967
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4000  Buchwald, W.
Die kluge Witwe von Ephesus (Petron.112,7)
in: Wien.Stud.77,1964,184
abe  |  zvab  |  look
1545  Burck, Erich (Hg.)
Das r├Âmische Epos (Grundriss der Literaturgeschichten nach Gattungen)
Darmstadt (WBG) 1979
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4001  B├╝rger, K.
Der antike Roman vor Petronius
in: Herm.72,1892, 345-358
abe  |  zvab  |  look
4002  Canali, L.
L'erotico e il grottesco nel Satyricon
Roma 1986
abe  |  zvab  |  look
4057  Castagna, Luigi
Studien zu Petron und seiner Rezeption
Berlin, de Gruyter, 2007
abe  |  zvab  |  look
4003  Ciaffi, V.
La Struttura des Satyricon
Torrino 1955
abe  |  zvab  |  look
4004  Ciaffi, V.
Intermezzo nella "Cena" Petroniana (41,10-46,8)
in: Riv.Filol.33,1955,113-145
abe  |  zvab  |  look
4005  Colin, J.
Encolpio e il piatto d'argento con lo zodiaco (petronio 35)
in: Riv.Filol.29,1951,29-144
abe  |  zvab  |  look
4006  Courtney, E.
Problems in the Text of Petronius
in: Eranos 86,1988,74-76
abe  |  zvab  |  look
4007  Ebersbach, V.
Petrons Stellung zu den sozialen Kr├Ąften der fr├╝hen Kaiserzeit
Diss.Jena 1967
abe  |  zvab  |  look
4008  Effe, B.
Entstehung und Funktion "personaler" Erz├Ąhlweisen in der Erz├Ąhlliteratur der Antike
in: Poetica 7,1975,135-157
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4009  Feix, J.
Wortstellung und Satzbau in Petrons Roman
Diss.Breslau 1934
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4010  Fr├Âhlke, F.M.
Petron. Struktur und Wirklichkeit. Bausteine zu einer Poetik des antiken Romans
Bern 1977
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4011  Fuchs, H.
Verderbnisse im Petrontext. In: Studien zur Textgeschichte und Textkritik. FS G.Jachmann.
K├Âln 1959, 57-82
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4012  George, P.
Style and Character in the Satyricon
in: Arion 5,1966,336-358
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4015  Grantz, F.
Petrons Satyricon als Schullekt├╝re
in: AU 7/1964, H..5, 58-80
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4016  Grisebach, E.
Die Wanderung der Novelle von der treulosen Witwe durch die Weltliteratur
Berlin 2,1889
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4017  Hagenow, G.
Der nichtausgekehre Speisesaal
in: RhMus.121,1978,260-275
abe  |  zvab  |  look
4018  Hauler, E.
Zu den L├╝cken inm Text der Cena Trimalchionis
in: Wien.Stud.32,1910,320-322
abe  |  zvab  |  look
4019  Heinze, R.
Petron und der griechische Roman
in: Vom Geist des R├Âmertums, Darmstadt 4,1977,417-439; in: H.G├Ąrtner (Hg.) Beitr├Ąge 1984, S.15ff.
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3030  Hofmann, J.B.
Lateinische Umgangssprache
Heidelberg, Winter, 1926, 3/1851 (3,1951; 4,1978)
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4021  Holzberg, Niklas
Der antike Roman
M├╝nchen 1986
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4020  Huber, G.
Das Motiv der Witwe von Ephesos in lateinischen Texten der Antike und im Mittelalter
Mannheim 1990
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4022  Kennedy, G.
Encolpius und Agamemnon in Petronius
in: AmJournPhilol.99,1978,171-178
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4024  Killeen, J.F.
Petronius 9,8
in: Herm.97,1969,127-128
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4023  Ki├čel, W.
Petrons Kritik der Rhetorik (Sat.1-5)
in: RhMus.121,1978,311-328
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2329  Kytzler, B. (Hg.)
Im Reich des Eros: S├Ąmtliche Liebes- und Abenteuerromane der Antike. 2 B├Ąnde. Longos (Daphnis und Chloe), Xenophon (Die Waffen des Eros). Die Geschichte von Apollonius, dem K├Ânig von Tyros, Heliodor, Chariton (Kallirhoe), Petron (Satyrikon), Achilleus Tatios (Lekippe und Kleitophon), L.Apueius (Der goldene Esel), Lukian (Lukios oder Der Esel; Wahre Geschichten), Euhemeros, Theopomp, Hekataios, Iambulos, Antonius Diogenes (Die Wunder jenseits von Thule), Iamblich (Babylonische Geschichten), Ninos und Semiramis, Parthenope und Metiochos, Chione, Iolaos, Kalligone, Herpyllis, Lollianos (Phoinikika)
D├╝sseldorf (Albatros Patmos) 2000 (ISBN:3491960185)
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4061  Lef├Ęvre, Eckard
Studien zur Struktur der "Milesischen" Novelle bei Petron und Apuleius
Stuttgart, Steiner, 1997
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